Großer Goitzschesee

Südlich von Pouch lag einst ein großes Auenwaldgebiet, genannt die Goitzsche. Bis 1991 wurde hier Kohle gefördert.

Den Namen hat die Goitzsche vermutlich den flämisch-germanischen Völkern zu verdanken, die ab 600 n.Chr. die Region besiedelten. Die Goitzsche wurde ursprünglich „Gotsaw“ geschrieben und bedeutet so viel wie „Gottes Aue“. Bezeichnet wurde damit ein Auwaldbereich, der sich vor Eingriff des Menschen im Bereich der heutigen Seenlandschaft befand. Der Tagebau führte den Namen Goitsche ohne z

Die Goitzsche umfasst eine Gesamtfläche von 62 km². 1999 wurde mit der Flutung begonnen und durch das Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002 vorzeitig beendet. Es entstand eine 25 Hektar große Seenlandschaft mit insgesamt 66 km langen Ufern. Die Revitalisierung des einstigen Tagebaus wurde mit dem Expo 2000-Projekt zur Weltausstellung in Hannover vorangetrieben.

Nicht wiederzuerkennen ist die Goitzsche, die sich nun als Naherholungsgebiet präsentiert und längst verbringen nicht nur Einheimische gern ihre Freizeit am Ufer des Sees.

 

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