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Auftakttermin Erarbeitung einer Potenzialstudie Abwärme der Gemeinde Muldestausee

Gemeinsam mit den Energieeffizienzexperten und ProjektingenieurInnen der BCC Energie aus Leipzig wurde im Auftaktgespräch die Erarbeitung einer Potenzialstudie zur Nutzung von Abwärme aus Industrie und Gewerbe begonnen. Dabei sollen insbesondere die Wärmepotenziale der Gemeinde in Bezug auf die Nutzung biogener Abfallstoffe aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus See- und Geothermie untersucht werden. Im Ergebnis sollen konkrete Umsetzungsvorschläge vorliegen, die Aussagen über die Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit lokaler Nahwärmenetze enthalten sowie die Organisation lokaler als auch regionaler Stoffkreisläufe als auch Nutzbarkeit in Wohn- und Gewerbeobjekten sowie in kommunalen Nichtwohngebäuden. Ein wichtiges Ergebnis wird zudem ein Vorschlag zur technischen Umsetzung der Wärmeversorgung im „Bioenergiedorf Neu-Muldenstein“ sein.

Es wurden zunächst die gegenseitigen Erwartungen erläutert und Projektpartner vorgestellt sowie die Betrachtungsräume nach Quartieren und Ortsteilen festgelegt. Darüber hinaus wurden die einzubeziehenden weiteren Akteure definiert und die Vorgehensweise im Bearbeitungszeitraum abgestimmt, da bis August 2022 die Ergebnisse vorliegen sollen, welche Voraussetzung für die weitere Umsetzung der Baumaßnahmen in Muldenstein sind.

Nach dem Abgleich der bereits erfolgten Maßnahmen wurden abschließend die Zeitrahmen abgesteckt, die fördertechnischen Vorgaben gegengeprüft und die begleitenden Details (z. B. Möglichkeiten der Seewassernutzung, Sachstand Rechenzentrum etc.) besprochen.

Vielen Dank an André Müller, Uwe Dietzsch, Kerstin Kranich, Roy Böttcher, Daniel Landgraf, Bernd Felgentreff und Bauamtsleiter Lutz Schneider für den guten Einstieg in das Projekt. Wir blicken erwartungsvoll in die Zukunft und hoffen auf belastbare Ergebnisse.

Die Erarbeitung der Potenzialstudie für die Abwärmenutzung für Wohn- und Gewerbegebiete in Verbindung mit Wärmenetzen in der Gemeinde Muldestausee wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestagen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

  • Gesamtausgaben: 191.459,00 EURO
  • Projektförderung: 181.886,00 EURO
  • Fördersatz: 95 %

Zur Nationalen Klimaschutzinitiative:
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Mehr Informationen unter: http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Über den Fortgang des Projektes und die weiteren Schritte werden wir kontinuierlich informieren und zu gegebener Zeit Informationsveranstaltungen für die weiteren Akteure durchführen.

Ferid Giebler
Bürgermeister

© Silke Stelter E-Mail

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