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Ihr Bürgermeister informiert

Breitbandausbau

Der Breitbandausbau kann beginnen. Am 26. Oktober holte Herr Schneider, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Muldestausee, den finalen Fördermittelbescheid der erforderlichen Bundesfördermittel aus Berlin ab. Damit ist die Gesamtfinanzierung gesichert. Voraussetzung dafür, dass ich am 15.11.2017 den finalen Breitbandausbauvertrag zwischen der Telekom und der Gemeinde Muldestausee unterschreiben konnte. Nun liegt alles in den Händen der Telekom: und zwar den Vertrag zügig in die Zentrale nach Bonn zu bringen sowie bis zu unserer letzten Gemeinderatssitzung am 06. Dezember in der Gutsscheune in Schwemsal vollständig unterschrieben und ausgefertigt vorzulegen. Der physische Ausbau soll im Januar beginnen. Über die von der Telekom verfassten Medieninformationen werden wir umgehend auf allen Wegen informieren. Interessierte Kunden können sich bereits jetzt auf www.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Bürgerinnen und Bürger, die nach dem Ausbau das schnellere Internet nutzen wollen, werden Ihre bestehenden Verträge anpassen müssen oder neue abschließen.

Wenn Sie mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und die Tarife der Telekom erfahren wollen, können Sie sich am besten im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

-       Telekom Shop Delitzsch, Eilenburger Straße 24, 04509 Delitzsch
-       Wolfener Mobilfunk Service Center, Wittener Straße 28, 06766 Bitterfeld-Wolfen
-       Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
-       Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Haushaltsberatungen

Die Beratungen für den Haushalt 2018 führen wir in den kommenden Wochen noch innerhalb der Verwaltung zwischen dem Bürgermeister und den verantwortlichen Amtsleitern durch, nachdem bereits eine Anhörung zum ersten Planentwurf in allen Ortschaften erfolgte und die Erkenntnisse dieser Beratungen einfließen. Im Bereich der Investitionen kann die Haushaltsplanung für die kommenden Jahre zwar ausgeglichen dargestellt werden, allerdings klafft im sogenannten Ergebnishaushalt noch ein großes Defizit von ca. 700.000 Euro (Stand: 16.11.2017), welches von einer Anfangssumme von über 1,3 Millionen Euro reduziert wurde. Wichtige Kennzahlen sind noch erforderlich, um den gesamten Aufwand an Konsolidierungsmaßnahmen abzuschätzen. Frühestens Ende November wird über die endgültige Höhe der Kreisumlage entschieden, welche unseren Haushalt am stärksten belastet. Sobald verwaltungsintern ein entscheidungs- und durch die Kommunalaufsicht genehmigungsfähiger Haushaltsplanentwurf vorliegt (Absicht: bis spätestens Weihnachten), wird eine Arbeitsgruppe Haushalt diesen Plan Anfang 2018 prüfen, anschließend der Haupt- und Finanzausschuss vorberaten und (ggf. mit Änderungsvorschlägen) dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen. Unser Ziel ist es, spätestens im zweiten Quartal 2018 unseren Haushalt durch die Kommunalaufsicht genehmigt zu bekommen.

Seniorenherbstfest und Spendenaktionen

Am 18. Oktober lud die Gemeinde Muldestausee zum 8. Seniorenherbstfest in die Bernsteinhalle nach Friedersdorf ein. An diesem Nachmittag standen unsere Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt, weshalb ich auf politische Reden verzichtete. Stattdessen war mir und meinen Mitarbeiterinnen wichtig, die Leistung unserer Seniorenbeauftragten öffentlichkeitswirksam herauszustellen und danke zu sagen.

Mit unseren bescheidenen Mitteln sollte ein unterhaltsamer Nachmittag geboten und die Möglichkeit zum Austausch untereinander geschaffen werden. Wir danken allen Freiwilligen (besonders der Hauptverantwortlichen Marianne Serif), die an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieses Nachmittages mitwirkten, den Akteuren unserer beiden Programmhöhepunkte – dem Volkschor aus Raguhn-Jeßnitz sowie dem Kinder- und Jugendballett Sandersdorf-Brehna – für ihre Darbietungen als auch den beiden Ortsbürgermeistern Hans-Jürgen Kloppe und Bernd Hieronymus für ihre Unterstützung.

Einen ausdrücklichen Dank richte ich an die vielen Seniorinnen und Senioren, mit denen wir zahlreiche gute und teils sehr unterhaltsame Gespräche führten. Darüber hinaus gilt unser Dank allen Spendern, die an diesem Tag für unsere Kinder und Jugendlichen spendeten. Ich rief dazu auf, für unseren Jugendgemeinderat zu spenden und auf diesem Weg unsere Kinder und Jugendlichen selbst entscheiden zu lassen, wofür diese Spenden – möglichst zum Wohle möglichst vieler Kinder und Jugendlicher – eingesetzt werden sollen.

In den Vorjahren wurden die Sammelergebnisse dieses Tages (2012: 163 €, 2013: 163,70 €, 2014: 152 €, 2015: 209,95 €, 2016: 257,10 €) anhand der Kinderzahlen auf alle kommunalen Kindereinrichtungen verteilt (Kitas der freien Träger ausgeschlossen), was im Ergebnis zu vergleichsweise kleinen und anonymen Beträgen führte (z.B. 2016: zwischen Kita Friedersdorf 37,60 € bis Hort Pouch 8,00 €). Gemeinsam mit meiner privaten Spende in Höhe von 125 € konnten in diesem Jahr insgesamt 600 € (475 € Seniorenherbstfest) erzielt werden, was eine deutliche Steigerung darstellt.

Unabhängig von dieser Spendensammlung beim Seniorenherbstfest können alle Bürgerinnen und Bürger gerne jederzeit zweckgebunden für unsere Kindereinrichtungen spenden. Das können Sie persönlich an der Kasse der Gemeindeverwaltung tun oder per Überweisung auf das Spendenkonto der Gemeinde (IBAN: DE 65 8005 3722 0300 0030 13, BIC: NOLADE 21 BTF, Bank: KSK Anhalt-Bitterfeld, Verwendungszweck: z.B. Name der Kindertagesstätte).

Wir würden uns zudem auch sehr freuen, wenn Sie unsere gemeinsame Spendenaktion der Bernsteinschule Friedersdorf, des Fördervereins sowie der Gemeinde Muldestausee für die Umsetzung des Schulhofkonzeptes unterstützen würden. Für 80 Euro können Sie symbolisch jeweils einen Quadratmeter Schulhofgrundstück kaufen und damit die Realisierung des Projektes im nächsten Jahr unterstützen. Wenden Sie sich bei Fragen gerne jederzeit an uns, den Förderverein oder die Schulleitung. Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.gemeinde-muldestausee.de/de/kinderbetreuung_bildung

1. Bürgermeisterberatung mit Elternvertretern/Innen

Alle zwei Jahre werden die Elternvertretungen in unseren Kindereinrichtungen neu gewählt. Die knapp 40 Vertreterinnen und Vertreter aus den Kuratorien sowie die GemeindeelternvertreterInnen und die Leiterinnen der beiden freien Träger lud ich zu einer ersten Beratung ein. Ziel des Abends war es, die gegenseitigen Erwartungen in Bezug auf eine möglichst gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren (kommunale und freie Träger, Kindereinrichtungen und Elternvertretungen) klar zu umreißen und über die unterschiedlichen Aufgabenbereiche zu informieren. Darüber hinaus war mir ein Anliegen, dass sich die Kuratorien und Gemeindeelternvertreter untereinander kurz kennenlernen, Kommunikationsbeziehungen festgelegt werden und ein gegenseitiger Informationsaustausch ermöglicht wird.

Wir sprachen über die Möglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmung und Zusammenarbeit mit den Elternvertretungen sowie den Fördervereinen, die Gebührenkalkulation und Elternbeiträge.

Den Stand der Zufriedenheit mit unseren Einrichtungen, vor allem in Bezug auf Öffnungs- und Schließzeiten sowie Angebote im Rahmen der frühkindlichen Förderung (z.B. Sport, Sprach- oder Bewegungstherapie, Fremdsprachen etc.), wird die Gemeindeverwaltung zeitnah im Rahmen einer Umfrage in den Kitas und Horten ermitteln. Ziel dieser repräsentativen Umfrage wird sein, konkrete Bedarfe/Elternwünsche sowie die allgemeine Zufriedenheit der Eltern mit der Betreuung ihrer Kinder zu erfahren, um hieraus ggf. erforderliche Maßnahmen ableiten zu können.

Aus meiner Bewertung war die Beratung ein guter Start für die Zusammenarbeit. In den knapp zwei Stunden wurden viele gute Anmerkungen und Hinweise gegeben. Außerdem konnten wir über einige wenige Sachverhalte aufklären und streben nun einen kontinuierlichen Dialog mit den entsprechenden Elternvertretungen in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich an. Vielen Dank an alle, die sich der Wahl und der ehrenamtlichen Tätigkeit für unsere Kinder in den nächsten zwei Jahren gestellt haben!

Schulwegüberwachung Grundschule Gossa

Aufgrund einer Beschwerde in den sozialen Medien hinsichtlich unzumutbarer Zustände auf dem Schulweg zur Grundschule Gossa, veranlassten wir eine Überprüfung durch unsere Regionalbereichsbeamten. Am 18.10.2017 zwischen 06:45 – 07:30 Uhr sowie am 16.11.2017 im gleichen Zeitraum wurden jeweils eine Schulwegüberwachung durchgeführt und die örtlichen Gegebenheiten in Augenschein genommen.

Aus polizeilicher Sicht wurde festgestellt, dass die vor Ort angeordnete „Tempo-30-Zone“ in Verbindung mit den am rechten Fahrbahnrand in Richtung der Grundschule aufgestellten Straßenleuchtmitteln ausreichen, um allen Verkehrsteilnehmern die sichere Begeh- bzw. Befahrbarkeit der Straße zu gewährleisten. Dies ist jedoch unter dem Aspekt des § 1 der StVO „Vorsicht- und gegenseitige Rücksichtnahme“ zu betrachten. Im Bereich der sich unmittelbar vor der Schule befindlichen Bushaltestelle kam es durch haltende bzw. parkende Fahrzeuge der Eltern zu Behinderungen der Schulkinder beim Aussteigen, wobei der Appell der Polizei an die Kraftfahrzeugführer gerichtet wird, besonders Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Die Polizei empfiehlt eine zusätzliche oder bessere Straßenbeleuchtung im Bereich der Bushaltestelle, um die Sichtbarkeit der Fußgänger zu erhöhen, was der verantwortliche Amtsleiter bereits anordnete. Während die Abläufe vor der Grundschule, insgesamt betrachtet, geordnet waren und keine wesentlichen Beeinträchtigungen festgestellt wurden,

kam es lediglich durch den Standort eines Bäckereifahrzeuges und haltende Kunden zu Verkehrsbehinderungen. Gemeinsam mit der Bäckerei soll eine Entlastung durch einen veränderten Standort des Fahrzeugs oder geänderte Verkaufszeiten erzielt werden. Unsere Regionalbereichsbeamten werden in regelmäßigen Abständen die Verkehrskontrollen in Gossa – wie auch im Bereich der anderen Schulen und Kindertagesstätten – fortsetzen.

Trinkwasserleitung Mühlbeck – Pouch

In der Vergangenheit gab es häufig Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern aus Pouch, dass die Trinkwasserversorgung durch einen zu geringen Druck eingeschränkt sei. Besonders in Sommermonaten sowie zu Hauptbelastungszeiten lag in vielen Eigenheimen ein zu geringer Druck an. Dem Umstand wurde durch unseren Konzessionspartner – der MIDEWA – bereits Rechnung getragen, indem eine neue Druckerhöhungsstation am Ortseingang Pouch errichtet wurde. Allerdings kann diese Station ihre volle Kraft nicht entfalten, solange die überalterte Trinkwasserleitung zwischen Mühlbeck und Pouch nicht erneuert wird. Damit die Leitung neben der Bundesstraße neu verlegt werden kann, womit erneute längerfristige Sperrungen der Straße vermieden werden sollen, war eine Einigung mit dem Grundstückseigentümer notwendig. Nach gemeinsamen Gesprächen zwischen Gemeinde, Grundstückseigentümer und der MIDEWA wurde eine Einigung erzielt, sodass die Maßnahme nun umgesetzt werden kann. Erste Baumaßnahmen werden bereits durchgeführt, die zur einspurigen Verkehrsführung am Ortsausgang Mühlbeck (Richtung Pouch) führten. Nach Abschluss der Baumaßnahme soll die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in der Ortslage Pouch, auch bei Neuanschluss weiterer Abnehmer, dauerhaft erhöht und verstetigt werden.

© Cordelia Stark E-Mail

Kontakt

Gemeinde Muldestausee
  • Neuwerk 3
  • 06774 Muldestausee OT Pouch

  • Tel: 03493 92995-0
  • Fax: 03493 92995-96
E-Mail:

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 09:00 bis 12:00 Uhr
Di 13:00 bis 18:00 Uhr
Do 13:00 bis 15:30 Uhr